Über Eichenzell

Eichenzell, 8 Kilometer südlich von Fulda, gehört zu den ältesten Ortschaften des Fuldaer Landes. Wahrzeichen der Gemeinde ist das Renaissance-Schlösschen, das im Jahr 1548 von den Herren von Ebersberg erbaut wurde. Heute ist das Schlösschen Sitz der Gemeindeverwaltung und kultureller Mittelpunkt von Eichenzell.

Zu der Gemeinde Eichenzell zählen acht weitere Ortsteile: Kerzell, Löschenrod, Welkers, Rönshausen, Lütter, Rothemann, Dölbach und Büchenberg. Die Orte Zillbach und Melters hatten sich bereits vor der Gebietsreform Büchenberg bzw. Rönshausen angegliedert.

Die digitale Transformation als Teil der kommunalen Daseinsvorsorge spielt schon seit vielen Jahren eine entscheidende Rolle: Bereits im Jahr 2011 baute Eichenzell im kommunalen Eigenbetrieb ein Glasfasernetz auf. Damit hat Eichenzell eine Versorgung der Haushalte im privaten Bereich von über 60 Prozent bereits erreicht, im gewerblichen Bereich von fast 100 Prozent. Im Jahr 2025 wird eine komplette 100 prozentige Abdeckung in allen Ortsteilen zur Verfügung stehen. Mit 10 Gbit/s im privaten Bereich und 100 Gbit/s hat Eichenzell bereits heute das schnellste Internet in Europa.

Eichenzell bezeichnet sich als Zukunftsgemeinde und hat die Digitalisierung, und damit die digitale Transformation als Teil der kommunalen Daseinsvorsorge angenommen. Somit kann Eichenzell nicht nur Beispiel, sondern auch Pilot für Kommunen im ländlichen Raum sein, wenn es um die Digitalisierung geht.